Startseite Aktuell Antwort auf respektlose und unbegründete Kritik an der Schule Wohlen
1. Mai Feier 2012

Die diesjährige 1. Mai-Feier der Bezirke Bremgarten und Muri findet in der Pflegi Muri (Restaurant Benedikt) statt.

17.00 Uhr Festbeginn

17.30 Uhr Ansprachen:
- Yvonne Feri, Nationalrätin
- Jeanette Egli, Landesvorstand vpod
- Flurin Burkard, Grossrat Waltenschwil

Moderation/Begrüssung: Philipp HJenni, Präsident SP Freiamt.

 
Grundbuchamt: Bünzen oder Wohlen?

Leserbrief von Thomas Leitch-Frey

Die Grundsatzfrage lautet: Soll ein Grundbuchamt in einem Zentrum liegen oder aus Kostengründen dort angesiedelt werden, wo die Räumlichkeiten möglichst günstig sind? Vermutlich am 8.Mai wird der Grosse Rat entscheiden, ob die zusammengelegten Grundbuchämter der Bezirke Bremgarten und Muri in Wohlen oder Bünzen stehen sollen. Die vorberatende Kommission hat sich aus Kostengründen knapp für die Unterbringung in einem Zweckbau der Landi Freiamt in Bünzen, in welchem landwirtschaftliche Produkte verkauft werden, entschieden. Die Alternative ist ein moderner Neubau, die Casa Güpf, in Wohlen mit lichtdurchfluteten Arbeitsplätzen an grossen Fenstern. Beide Objekte bieten vergleichbar viel Platz, in Wohlen sind es 551 m2, in Bünzen 545 m2. In den bescheideneren Räumlichkeiten der Landi Freiamt fallen für den Einbau eines Treppenlifts und eine behindertengerechte Toilette zusätzlich Kosten von Fr. 60 000.- an, die der Kanton trägt, das Objekt der Landi in Bünzen ist über 15 Jahre hinweg aber jährlich 40 000 Franken günstiger. Für mich greift die Kostenfrage zu kurz, denn punkto Qualität und Ausbaustandard hat die moderne Casa Güpf in Wohlen klar die Nase vorn. Gemäss Richtplan gehören öffentliche Einrichtungen in regionale Zentren und Wohlen gilt als regionales Zentrum im Freiamt. Damit ist für mich auch die Grundsatzfrage entschieden: Ein Grundbuchamt gehört in ein Zentrum! Kaum jemand kommt schliesslich auf die Idee, andere Dienstleistungsstellen der Verwaltung aus den Städten aufs Land zu verlagern, bloss weil die Kosten dort etwas geringer sind. Ich werde mich, wie der Regierungsrat, für den Standort Wohlen einsetzen .

Thomas Leitch-Frey, SP Grossrat, Wohlen

 
Nationalratswahlen 2011 - Super Resultat für Thomas Leitch-Frey!

Mit 27'993 Stimmen hat Thomas Leitch-Frey ein sehr gutes Ergebnis bei den Nationalratswahlen erzielt! Sie SP Wohlen gratuliert recht herzlich zum hervorragenden Abschneiden. Sein langjähriger Einsatz im Grossen Rat für gute Lösungen hat in seinem Wahlresultat Wirkung gezeigt. Insbesondere sein Abschneiden im Bezirk Bremgarten war grandios.

Die SP Aargau konnte ihren Wähleranteil leicht ausbauen und ihre drei Sitze halten. Angesichts der fehlenden Listenverbindungen kann dieses Abschneiden als grosser Erfolg verbucht werden. Durch die Wahl von Pascale Bruderer Wyss in den Ständerat wird Yvonne Feri nachrücken und mit dem 5. Platz auf der Liste der SP Aargau nimmt Thomas Leitch-Frey nun den ersten Ersatzplatz ein und den Einzug in den Nationalrat um wenige hundert Stimmen verpasst.

Die SP Wohlen gratuliert Thomas Leitch-Frey zu seinem Abschneiden und dankt ihm recht herzlich für seine gute Arbeit im Grossen Rat und seinen Einsatz für die Aargauer Bevölkerung.

 
Antwort auf respektlose und unbegründete Kritik an der Schule Wohlen PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 03. Juni 2010 um 10:00 Uhr

An der Einwohnerratssitzung vom letzten Montag 31. Mai wurde der Schulbericht der Schule Wohlen behandelt. Die Fraktion der SVP liess in ihren Äusserungen kein gutes Haar an der Schule Wohlen und man musste das Gefühl bekommen, dass an der Schule Wohlen alles, aber auch wirklich alles zum Argen stehen soll. Das ist nicht so, die Schule Wohlen leistet gute Arbeit und die Einwohnerratsfraktion der SP Wohlen will dies berichtigen und stellt sich gegen die haltlosen Äusserungen.

Die SVP Wohlen machte die Wohler Schulbehörden für Entwicklungen verantwortlich, welche sie gar nicht beeinflussen können. So kann beispielsweise die Schule Wohlen keine kantonalen Lehrpläne verändern und einzelne von der SVP Wohlen-Anglikon nicht geliebten Fächer aus dem Unterricht streichen. So kann auch die Schule Wohlen nichts für die demografische Entwicklung der Bevölkerung und für hohen Ausländeranteil an den Schulen. Auch neue Lehrformen und anders strukturierte Schulformen sind nicht von der Wohler Schulpflege oder den Schulleitungen erfunden. Es sind kantonale Entwicklungen und Vorgaben. Solche Vorwürfe von der Partei zu hören, welche sich nicht einmal darum bemühte, einen Vertreter in die Schulpflege Wohlen zu portieren, irritiert doch sehr.

Auch wurden die hohen Schülerzahlen angekreidet. Für die hohen Schülerzahlen der Schulklassen ist einzig und allein der Grosse Rat des Kantons Aargau zuständig. Dieser legt nämlich fest, wie gross die Klassen sein sollen. Es ist geradezu ein Hohn, wenn die SVP tiefere Schülerzahlen fordert. Dieselbe Partei ist es notabene, welche alle Anträge für tiefere Schülerzahlen und Entlastungsmassnahmen im Grossen Rat torpediert. Wir freuen uns schon heute, wenn die SVP in Zukunft Anträge zur Entlastung der Lehrkräfte im Grossen Rat unterstützt! Aber wir glauben nicht daran.

Die gesellschaftlichen Veränderungen belasten die Schulen unbestritten. Die Schule Wohlen muss ihren Auftrag mit den Bedingungen ausführen, welche sie vorfindet. Sie ist nicht für die gesellschaftliche Situation verantwortlich. Sie muss mit der Situation klarkommen und das Beste daraus machen. Die Schule Wohlen kann sich ihre SchülerInnen und Schüler auch nicht aussuchen und Problemschüler einfach ausschliessen. Es gibt eine Schulpflicht und in der Bundesverfassung ist das Recht auf Grundschulbildung festgeschrieben. Die Schule muss also auch mit Problemfällen arbeiten. Offensichtlich arbeitet die Schule Wohlen trotz schwierigen Bedingungen sehr gut. Die externen Evaluationen haben jedenfalls sehr gute Resultate aufgezeigt. Die SVP negiert sämtliche Reformen und verschliesst sich dem gesellschaftlichen Wandel. Selber bringt sie keine Vorschläge ein und schiebt vornehm den schwarzen Peter immer den Anderen zu.

Mit der unbegründeten Kritik der SVP Fraktion an der gesamten Institution Schule wird niemandem geholfen. Wir kommen sicher nicht weiter, wenn jede Entwicklung derart negativ und zu Unrecht kommentiert wird. Damit werden nur die Personen vor den Kopf gestossen, welche tagtäglich ihr Bestes für die Schule geben. Alle Lehrkräfte, die Schulleitungen und die Schulpflege setzen sich ständig für eine positive Entwicklung der Schule Wohlen ein. Davon lebt die Schule Wohlen! Mit solch unbegründeter Kritik, welche am falschen Ort angebracht ist, wird lediglich auf die Motivation gedrückt. Wenn wir also schon Lehrermangel haben, müssen wir die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte verbessern, die personelle Belastung reduzieren, die Arbeit der Involvierten wertschätzen und nicht grundlos kritisieren.

Einwohnerratsfraktion der SP Wohlen:
- Stefan Suter
- Corinne Manimanakis
- Dario Veghini
- Dimitri Balazs
- Arsène Perroud

Wohlen, 3. Juni 2010

 
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